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Die Eifel ist ein bis 747 m ü. NN hohes, grenzüberschreitendes Mittelgebirge im Westen Deutschlands sowie im Osten Belgiens und Luxemburgs. Sie ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges.
Diese Landschaft mit ihren Wassern, Tälern, Schluchten, Quellen, Hochflächen, Maaren und den zahllosen Dörfern und Kleinstädten zwischen Aachen, Köln, Koblenz und Trier ist meine weitere Heimat.
 
Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges gilt die wellige Hochfläche der Eifel als ein sogenanntes Rumpfhochland, das sich aus dem durch Erosion abgetragenen Urgebirge der Variszischen Alpen und späterer erneuter Hebung entwickelte. Die Hochfläche wird im westlichen Teil durch einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel oder Hohes Venn durchzogen. Im Ostteil bildeten sich in der Hohen Eifel und der Vulkaneifel aus tertiärem und quartären Vulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen wie die Hohe Acht und der Ernstberg, welche die Hügellandschaft überragen.

Die zur Mosel, Rhein und Maas hin entwässernden Flüsse wie Our, Kyll, Ahr, Brohl und Rur haben sich zum Rand der Eifel hin tief eingeschnitten und bilden größere Täler aus.

Die über 5.300 km² große Eifel wird geografisch in Nord- und Südeifel unterteilt, feingliedriger jedoch in mehrere naturräumliche Landschaften mit teilweise weiteren Untergliederungen.

Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr große Stauseen (Beispiel Rursee, volumenmäßig zweitgrößter Stausee in Deutschland und Urftsee).

Eine Besonderheit bilden in der Eifel die Maare. Diese oftmals kreisrunden natürlichen Seen sind vulkanischen Ursprungs. Größtes Maar der Eifel ist das Meerfelder-Maar. Andere natürliche Wasserflächen größeren Ausmaßes kommen in der Eifel nicht vor. Im Jahre 2004 wurde ein Teil der Nordeifel zum Nationalpark Eifel erklärt
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EIFELLIED

  Heimatland, du Land der Berge,
an der Mosel, an dem Rhein,
Immer hälst du mich umfangen,
froh bin ich, dein Kind zu sein.

  Oh, wie singen deine Wälder,
oh, so traut sind Tal und Höh'n,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!

  Aus der grauen Vorzeit Tagen,
weht es her aus jedem Grund,
aus den Felsen, den Ruinen,
aus dem Maar und Kraterschlund.

  Oh, wie wonnig ist zu lauschen,
wie die alten Mären gehn,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!

  Dörflein, ihr vom Wald umkränzet,
Dörflein, ihr in Tal und Höh'n,
berget schlichte, liebe Menschen,
die in alter Treue gehn.

  Oh, wie selig hier zu weilen,
nimmer kann ich von euch gehn,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!

 
(Bernhard Lemling)

Meerfeld

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